Männlichkeit und Flucht

Mit dem Projekt sollen geeignete Beratungs- und Unterstützungsformen für zugewanderte Männer, Väter und Jungen entwickelt und aufgebaut werden und gleichzeitig in einem Fortbildungsprojekt für haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus den Praxisfeldern Kinder- und Jugendarbeit und Schule aus Schwerin in der Arbeit mit männlichen Geflüchteten Kompetenz und Sensibilisierung für das Thema entwickelt werden.

Männer aus anderen Kulturen und mit Fluchtgeschichte stoßen hier auf andere Werte, andere Rollenbilder, andere Kommunikation. Sie erhalten Beratung um sich zu orientieren und zu integrieren. Sie bringen auch Impulse und ihre Erfahrungen ein.

Allgemeine Informationen

Jungen wollen Männer werden. Dabei fordern sie ihre Umwelt einschließlich Schule, Elternhaus und Peer-Group heraus. Nicht selten werden hier Devianz, psychische und soziale Dysfunktion und Destruktivität festgestellt oder auch unterstellt.

Männer sind idealerweise in gefestigten Strukturen werden aber dennoch Beziehungs- und Rollenkonflikte, existenzielle Fragen, gesundheitliche, berufliche und interkulturelle und Alltagsfragen in Auseinandersetzungen gestellt.

Ausgangslage

Jungen und Männer brauchen ein Beratungsangebot um sich zu vergewissern, sich zu orientieren aber auch soziale Dysfunktionen wie Macht, Zwang, Gewalt, Übergriffshandlungen, Flucht und Autoaggression zu thematisieren. Väter haben mit ähnlichen Fragestellungen und Krisen zu tun wie Männer und zudem noch die Frage nach einer erzieherischen Funktion, die Selbstreflexion und Ambiguität erfordert.

Die klare Abgrenzung zu straffälligen und nicht tolerierbaren Handlungen ist eindeutig zu markieren und einzuhalten.

Soll-Analyse

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