NAF plus

Allgemeine Informationen

Der koordinierende und verwaltende Projektträger VSP gGmbH leistet mit dem Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge (NAF) über die Region Westmecklenburg hinaus im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern Beratungen zur Vermittlung in Arbeit, Ausbildung, Schulbildung, Sprachförderung und Qualifizierung.

 

NAF engagiert sich bereits seit 2008 mit seinen Vorläuferprojekten aus dem XENOS- und Bleiberechtsprogramm für Menschen mit Fluchtgeschichte, insbesondere für diejenigen mit unsicherer Bleibeperspektive in Deutschland. In der aktuellen ESF-Förderrichtlinie IvAF seit dem 01.07.2015 wurden bereits mehr als 2000 Menschen beraten, davon mehr als 1000 intensiv begleitet.

Im Projektverbund NAF arbeiten fünf Partner aus Flüchtlingsarbeit, Migrationsberatung, Aus- und Weiterbildung, Personalvermittlung und Sozialer Arbeit Hand in Hand. Das gemeinsame Ziel ist die frühzeitige und nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt bzw. in betriebliche Ausbildungsverhältnisse sowie die Einbindung jugendlicher Geflüchteter in das Schulsystem.

Gleichzeitig geht es um die Verbesserung der strukturellen Schnittstellen zu den beteiligten Arbeitsmarktakteuren und um die zielgerichtete Vernetzung mit diesen: Arbeitsverwaltung, kommunale und Landesbehörden, Unternehmen und Verbände, Ausländerbehörden und weiteren.

Zielstellungen

Was wollen wir erreichen?

  • Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung

  • Nachhaltige berufliche Integration und eigenständige Lebensunterhaltssicherung

  • Schulpflichtige Geflüchtete in das Schulsystem integrieren

  • Strategische Partner der öffentl. Verwaltung/Arbeitsverwaltung zu aktuellen asyl- und aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen mit Arbeitsmarktbezug schulen sowie interkulturell sensibilisieren

Zielgruppe

Mit dem „Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge“ (NAF) sollen geflüchtete Menschen erreicht werden, die aufgrund ihres Aufenthaltes, ihres Herkunftslandes sowie komplexer Problemlagen nicht ohne Hilfe Zugang zu Ausbildung oder Arbeit finden.

Weitere Zielgruppe sind die strategischen Partner rund um das Thema der Integration von geflüchteten Menschen.

Wer wird bei uns beraten?

  • Asylbewerberinnen und Asylbewerber (Gestattung)

  • Geflüchtete mit Duldungsstatus

  • Geflüchtete aus nicht sicheren Herkunftsländern und mit individueller Bleibeperspektive (humanitäre Aufenthalte)

  • Arbeitsmarktakteure und strategische Partner einschließlich der Unternehmen

Leistungen

Zu den Leistungen unseres Netzwerkes gehören 

  • die grundlegende Klärung und Feststellung der Voraussetzungen für einen Ausbildung- bzw. Arbeitsmarktzugang

  • gegebenenfalls Empfehlungen zu Sprachförderung und Qualifizierung im Vorfeld einer weiteren Begleitung

  • Hilfestellungen bei Rechts- und Verfahrensfragen

  • Trainingsmodule für Projektteilnehmer*innen

  • Beratung und Schulung für Arbeitgeber

  • Vermittlung inklusive Vorbereitung (Bewerbung, Vorstellungsgespräch)

  • die Begleitung vom vermittelten Projektteilnehmer und Unternehmen in der Einarbeitungsphase

Im Casemanagement erhalten die Betroffenen systematische Beratung und durchgängige Betreuung.

Partner und Förderer

Insgesamt fünf Projektpartner bringen ihr Know-how aus Flüchtlingsarbeit, migrations- und asylspezifischer Beratung, Beratung zu sprachlicher und beruflicher Aus- und Weiterbildung, Personalvermittlung als Regionalteams in die Arbeit des Netzwerkes ein:

  • Agentur der Wirtschaft GmbH

  • Flüchtlingsrat MV e.V.

  • Genres e.V. Neubrandenburg

  • migra MV e.V. Rostock

  • VSP gGmbH Schwerin

 

Darüber hinaus tragen zahlreiche Kooperationspartner aktiv zum Erfolg der Projektarbeit bei: ​

  • die Jobcenter und Arbeitsagenturen in MV

  • die Ausländerbehörde Schwerin

  • die Landeshauptstadt Schwerin mit ihrer Integrationsbeauftragten

  • das Büro für Chancengleichheit beim Landkreis Ludwigslust-Parchim

  • die Stadt Neubrandenburg mit ihrem Integrationsbeauftragten

  • die IHK zu Schwerin

  • die IHK zu Neubrandenburg

  • die Kreishandwerkerschaft Schwerin

 

Das Projekt „Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge plus (NAFplus)“ wird im Rahmen ESF-Richtlinie „Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds bis voraussichtlich 31.12.2021 gefördert.

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